PAOSO – Newsletter März 2011
Im neuen Outfit kommt der Newsletter daher!
Ein gutes Sommersemester! Unser Programm ist online oder gedruckt zu haben!
Im Sommersemester 2011 gibt es im PAOSO eine Neuerung:
Gemeinsame Aktion mit Klatsch und Tratsch zum Sattwerden!
Mittwochs ist von 18 bis 19.30 Uhr gemeinsames Kochen und Essen.
Es gibt ein oder zwei Verantwortliche, die sich darum gesorgt haben, dass gekocht werden kann. Solche Personen werden noch gesucht! Was dabei zu tun ist, erfährst Du von uns. Dann geht es miteinander los…
Um 19.30 Uhr beginnt mittwochs meist ein thematischer Abend.
Am Mittwoch, 23.März, zeigen wir um 19.30 Uhr den Film „Social Network“. Nachher gibt es noch die Gelegenheit zum Diskutieren.
Am Mittwoch, 6. April, findet wieder das PAOSO – Kleinkunstfest statt. Ob Karaoke, Poetry-Slam, Comedy, Gesang oder Musik von Klassik bis Punk – alles hat Platz auf der „Bühne“ im PAOSO. Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen und möge sich bitte bald melden, damit wir planen können.
PARTY zum Semesteranfang am Donnerstag, 17. März ab 20 Uhr. Wir beginnen wieder mit einem Kickerturnier! An den Musikmaschinen ist wieder DJ-Strandfuchs!
Herzliche Einladung zum Meditieren im PAOSO am Donnerstagmorgen, von 8.00 bis 8.30 Uhr.
PS:
Vor dem Hintergrund der Katastrophe in Japan bewegt mich die Frage, wie wir mit Energie umgehen. Dass wir in den reichen Ländern katastrophale Energieverschwender sind, ist eh klar. Zwei AKWs laufen nur wegen der Standby-Schaltung von Elektrogeräten. Strom, der produziert wird, muss auch verbraucht werden. Wenn wir auf Atomenergie verzichten und auf regenerative Energie umstellen, dann haben unsere Nachbarn weiter noch AKWs. Stimmt. Wenn ich etwas als schädlich erkannt habe und mein Nachbar nicht, mache ich es doch nicht weiter, nur weil mein Nachbar auch nicht damit aufhört.
Ich frage mich auch, wie ich eigentlich mit meiner Energie umgehe. Was gibt mir Kraft?
Als erstes fällt mir Essen ein. Ziemlich banal, aber mir ist gutes Essen wichtig. Der Körper holt sich durch einen Prozess, den wir Verdauung nennen, Nährstoffe aus der Nahrung.
Dass Menschen nur vom Essen leben, behauptet keiner mehr. Spätestens seit dem tragischen Versuch mit Kaspar Hauser hat man erkannt, dass der Mensch auch von zwischenmenschlicher Nähe und Kontakt lebt. Jetzt könnte man aufzählen, was einem, individuell vielleicht, Kraft gibt: Sport, Musik, Gespräche, Anerkennung, Erfolg, Natur…
Manches kostet Kraft und gibt auf andere Weise Kraft zurück. Bei einer Bergwanderung muss ich mich schon anstrengen und erfrische mich dann vom Ausblick oder dem iinigen Kontakt mit der Natur (und einer Brotzeit). Mit der Arbeit ist es so ähnlich. Ich investiere Arbeitskraft und bekomme dafür – je nach dem – Geld (manchmal auch Sinnerleben), und leiste mir dafür Dinge oder Zeit, die mir (in der Regel) gut tun.
Es gibt auch Energiefresser, die mir nichts bringen, außer dass sie Kraft kosten, Ärger z.B. Das ist richtige Energieverschwendung. Nicht immer kann ich Ärger einfach lassen. Mit Sorgen ist es so ähnlich. Ich mache mir Sorgen. Das kostet Kraft und bringt eigentlich nur Belastung. Und das nicht nur mir.
Ganz konkret spart Abschalten Energie. Es gibt einige Dinge, die ich schneller abschalten könnte (Standby-Geräte) und mein persönlicher Energiehaushalt hat noch Einsparungsmöglichkeiten (auch wenn es der Nachbar nicht macht). Gönne ich mir genug Schlaf? Alle kraftsuchenden Aktivitäten haben ihren Wert, aber eine Hauptenergiequelle wird höchst aktiv, wenn ich nichts tue und mich ruhig halte, wenn ich abschalte.
Abschalten gibt Kraft. Wirklich nichts tun, eröffnet eine ungeahnte Kraftquelle.
Fast jeder weiß, dass abschalten nicht immer so einfach ist. Wenn ich mich hinsetze und einfach nichts tun will, nur ruhig und still sein, um so Kraft zu tanken, dann geht es meist erst richtig los. Was einem da alles einfällt! Der französische Philososph Pascal hat gesagt, dass alles Leid der Welt daher rühre, dass es der Mensch nicht eine Viertelstunde ruhig allein in seinem Zimmer aushält. Vielleicht etwas extrem formuliert, doch es wäre die Praxis der Weisheit, die in dem Satz „In der Ruhe liegt die Kraft.“ formuliert ist. Manchmal wird Ruhe dabei missverstanden, als ob man keine Gefühle mehr haben dürfte. Mit Apathie, Lethargie oder Wurschtigkeit hat es gar nichts zu tun. Man kann es ausprobieren und überprüfen, ob es stimmt, dass in der Ruhe die Kraft liegt.
Mit besten Wünschen aus dem PAOSO!
Toni Maier
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